Es ist zwar schon länger her, aber last.fm hat seit März 2009 gerne Gebühren, damit man sich personalisiertes Radio bei ihnen anhören kann. Ich bin erst vor kurzem drüber gestolpert, als mein Radio auf einmal unterbrach und ein Hinweis erschien.
Da habe ich mich gefragt, ob last.fm vergessen hat, wo sie herkommen. Dieses personalisierte Radio ist nur möglich, weil Nutzer ihre Songs scrobblen (also die Informationen an last.fm schicken) und weil sie, während sie von last.fm zusammengestelltes Radio hören, Informationen verfeinern indem sie Songs zu einem bestimmten Thema mögen oder nicht (indiziert durch Klicks). Scrobbling an sich bleibt übrigens gratis – wie großzügig.
Jetzt also Geld für ein Produkt zu verlangen, was eigentlich erst durch Nutzer möglich geworden ist, finde ich ein bisschen frech. Klar, auch solche Dienste müssen Kosten decken und möglicherweise tun sie es nicht gut genug mit Werbung. Aber dann gleich Kunden ausschließen? Eine Zwischenlösung mit einem Werbeclip jede halbe Stunde hätte es auch getan. Wenn überhaupt.
Somit sehe ich als Nutzer doch keinen Vorteil mehr, überhaupt noch diesen Dienst zu nutzen. Schöne Charts sind nett, aber da kann ich drauf verzichten. Mit Freunden vernetze ich mich über andere Dienste. Die Event-Hinweise sind nicht schlecht, aber auch da gibt es Optionen. Zum Schluss war ja das personalisierte Radio genau der Grund, sich dort anzumelden.
Jetzt wird es last.fm nicht wehtun, wenn sich einer (wohl ich) abmeldet.
“Under Great White Northern Lights” ist ein Live-Album der White Stripes und kommt im Doppelpack – ein dokumentarischer Film mit Live-Auftritten und eine Live-CD.
The Film
Der Film beschreibt eine Live-Tour der White Stripes durch Kanada. Dabei haben sie es sich zum Ziel gemacht, jeden Staat einmal zu besuchen, sei er noch so dünn besiedelt. Zusätzlich gibt es viele spontane Konzerte, manchmal sogar mit nur 10 Minuten Ansage (das Internet macht’s möglich). So kommen Konzerte auf Booten, Bussen und Bowlingbahnen zustande. Neben den Liveaufnahmen vieler Songs gibt es noch Einblicke hinter die Kulissen und Interviews mit Jack & Meg White. Auch viele Infos, wie z.B. dass die Konzerte recht spontan passieren und es keine vorher festgelegte Setlist gibt, sind im Film enthalten. Das ganze relativ puristisch wie ich finde, wie die White Stripes nun mal so sind.
The Album
Das Album ist kein Abklatsch des Films, sondern bietet 16 Songs die während der Kanada-Tour 2007 an verschiedenen Orten aufgenommen worden sind. Die Qualität ist gut, auch wenn einige Songs schriller klingen als man es kennt. Dies sei aber den Improvisationen auf der Bühne geschuldet. Jede Show ist (laut Jack White) einmalig.
Fazit
Alles in Allem: Eine gute Sammlung bekannter White Stripes-Songs in Live-Versionen. Wer die White Stripes sowieso mag, wird mit diesem Album glücklich sein.
PS: Seven Nation Army ist ein großartiges Stück Musik, welches ich mir nicht durch Fußballfans versauen lasse.
Sorry for my german readers, but here we go again with an english article.
A few days ago, during a workshop for how to write a Master thesis, a classmate mentioned it would be interesting to elaborate on a game called Credit Card Roulette, if you were a student of Behavioral Economics.
I never heard of that game before, so he explained. When going to a restaurant with a couple of friends, everybody drops his creditcard in the middle of the table and places his order. In the end, the waiter comes and draws creditcards as long as there are some left. The last creditcard has to pay for the complete round then.
The interesting thing to elaborate on is now the strategy of choosing an expensive or a cheap meal. If everybody chooses an expensive dish, it will make no big difference to the final price whether you chose an expensive or a cheap one. If everybody chooses a cheap one, being afraid of a high bill, it might be benefitial to order the expensive one. Furthermore, a very important factor to this is the number of players and the probability of having to pay for everything.
Eatfoo disuss many more Economics of Credit Card Roulette. Another option is to draw cards after each course, making people being more hungry and thirsty all of a sudden after their card is out of the game. An important argument made there is, that playing that game often enough with the same group of friends will eventually even out the payments, so there is no big loss in total. Also, it can be more benefitial to play it with some people you meet for the first time and then never meet again, since then the risk of getting involved in another game is not present.
There is even an iPhone app available for that, but that‘s less more thrilling than the real deal.
I don‘t know whether I‘m eager to try that or not. It sounds like a really nice and thrilling way to spend a visit at the restaurant. But on the other hand, I know that such games never end good for me.
Ich hantiere mit mehreren iPhoto Bibliotheken. Vor kurzem tauchte das Problem auf, dass alle Thumbnails meiner Bibliothek auf der externen Festplatte weg waren (in iPhoto). Die Bilder an sich waren aber alle da und aufrufbar, nur halt ohne Voransicht.
Des Problems Lösung ist ein Rebuild der entsprechenden iPhoto Library. Dazu iPhoto mit der gedrückten Tastenkombination cmd+alt (je nach dem: cmd+optionstaste oder apfel+alt). Daraufhin im erscheinenden Dialog die entsprechende Rebuild-Option wählen.
Bei mir hat es dann mit der zweiten Option zum gewünschten Ergebnis geführt und ich hatte alle Miniaturen wieder.
Ab und an frage ich mich, welche Dateien meine TimeMachine so sichert. Obwohl ich nichts größeres gesichert habe, werden immer wieder 20-30MB in das Backup geschrieben.
Mac OS X Hints erläutert, wie man herausfinden kann, welche Änderungen gesichert worden sind. Noch interessanter fand ich allerdings das in den Kommentaren erwähnte Programm TimeTracker, welches diese Änderungen in einer GUI anzeigt – somit spart man sich die Terminal-Reiterei.
So kann man dann nach und nach die Ordner ausschließen, die Speicherplatz einnehmen, aber nicht wirklich wichtig sind.
A few months ago I thought it might be a nice idea to sync my (yeah, quite old-fashioned) Sony Ericsson W350i with Apple’s nice iSync feature. However, there was no plugin for that phone offered by Mac OS X. So, after some research, I found out, there are only plugins available for purchase. Hmpf.
I stumbled upon the possibility of making the plugin by myself – using Apple’s iSync Plugin-Maker. This nice tool allows you to create your own iSync plugins, just follow the instructions. It’s actually rather simple, just clicking settings and then testing, how the phone responds to it.
In the end, I managed to create an iSync plugin for Sony Ericsson W35oi by myself. Right now it only works with Bluetooth connection, but I think it should be no big deal to add USB connection as well.
And because I’m such a nice guy, I offer it here for free. I just want you to know that I don’t take any responsibility for any lost data and also do not promise life-long support for that plugin, but I can tell you that it works very fine for me. So, I would be happy about any comments or recommendations from your side!
Über Dropbox wurde ja schon öfter mal das ein oder andere Wort verloren. Wer es noch nicht kennt: Mithilfe von Dropbox lassen sich Dateien ziemlich simpel auf mehreren Rechnern synchronisiert verwalten, darüber hinaus hat man über ein Web-Interface von jedem beliebigen Rechner aus Zugriff auf die Dateien in der Dropbox. Ausserdem kann man Dateien oder Bilderalben bequem bereitstellen, so dass zum Beispiel die Oma die Fotos vom letzten Urlaub begutachten kann. Auf der Dropbox-Website gibt es ein schönes Video, was die Funktionsweise schön erläutert. Ich habe es hier mal von YouTube eingebunden.
Ich finde Dropbox praktisch, weil ich damit meinen Dokumente-Ordner automatisch synchronisiere und somit ständig verfügbar habe. Darüber hinaus ist es ein weiteres Backup, neben meiner TimeMachine. Frei sind 2GB Speicher, für mehr muss man entweder zahlen oder kann sie sich über Empfehlungen verdienen. Daher wäre es ganz große Klasse, meinen oben genannten Link zu benutzen. Danke.
Was mich bei Dropbox zu Beginn störte war, dass man Dateien nur in die Dropbox werfen kann. Ich wollte aber, dass mein Dokumente-Ordner direkt automatisch synchronisiert wird, da ich dort sämtliche Dateien für die Uni und anderes, was ich unterwegs gebrauchen könnte, habe.
Im Dropbox-Wiki gibt es dazu aber eine simple Lösung: Man legt einen Softlink an. Im Falle, dass man Mac-User ist, macht man das ganze über das Terminal:
Damit wird ein Link des Dokumenten-Ordners direkt in die Dropbox erstellt, so dass die Dokumente automatisch synchronisiert werden. Auf diese Art und Weise kann man auch Systemeinstellungen (*.plist) über mehrere Macs synchronisieren. Im Dropbox-Wiki stehen dazu auch noch die entsprechenden Windows-Lösungen sowie weitere Kniffe. Bei arstechnica gibt es noch ein paar mehr Anwendungsmöglichkeiten, was man denn so synchronisieren könnte.