04.10.2011 · Netzwelt · 0 Kommentare

Die Kleidung der Yakuza.

Scary, faszinierend, beeindruckend. Anton Kusters hat die Yakuza in Tokyo begleiten dürfen und dabei beeindruckende Photos gemacht. Sie sprechen für sich, haben eine ganz eigene düstere Stimmung und binden den Beobachter.

Ein interessantes Interview dazu gibt es bei Don’t Panic, das eingebundene Photo ist von Anton Kusters.

19.09.2011 · IT, Netzwelt · 0 Kommentare

Links aus Tweets in Instapaper sichern, und so.

Als passionierter Instapaper-Nutzer darf natürlich eine gute App nicht fehlen, die das vormerken von Artikeln aus einem mobilen Twitter-Client heraus erlaubt. Hierzu kann ich Droid Save IP (für Android) empfehlen. Natürlich nur gegeben der Tatsache, dass man ein Android-Telefon besitzt.

Die App tut was sie soll, nicht mehr und nicht weniger. An anderen Apps störte mich, dass sie die Links innerhalb von Instapaper verunstalteten (“Karl-Heinz hat einen Tweet mit dir geteilt: …”). Dies tut die genannte App nicht, der Link wird sauber im Instapaper-Account hinterlegt.

15.02.2011 · Netzwelt · 2 Kommentare

Tweets sichern mit TweetNest

Ein ziemlich cooles Tool wie ich finde ist TweetNest. Es erlaubt die eigenen Tweets von Twitter auszulesen und zu sichern – dazu ist nur eigener Webspace oder ein eingerichteter Webserver auf dem eigenen Rechner nötig. Nach einer kurzen Installation werden die Tweets in eine eigene Datenbank geladen und bleiben so leicht abrufbar. Wer also wissen will, was seine ersten Tweets waren oder sie sonst gerne irgendwie archivieren möchte, dem ist dieses Tool ans Herz gelegt.

Dazu gibt es noch ein paar kleinere Statistiken, an denen abzulesen ist, wieviele Tweets in welchen Monat abgesetzt worden sind. Ob das ganze auch mit geschützten Twitter-Accounts funktioniert weiß ich allerdings nicht. Alles in allem eine nette Spielerei zum Stöbern!

Weitere Quelle: Boagworld

04.02.2011 · IT, Netzwelt, Projekte · 7 Kommentare

Amazon Marketplace Gebührenrechner

Passend zum letzten Beitrag über die Gebühren und Gewinne bei Amazon Marketplace hier ein kleines Tool, mit dem man sich schnell und unkompliziert ausrechnen lassen kann, welcher Verkaufspreis zu welchen Gewinnen Einnahmen führt. In JavaScript geschrieben, daher sollte es im Browser aktiviert sein.

Dieses einfache Tool errechnet die Gebühren und Einnahmen für einen über Amazon Marketplace verkauften Artikel. Dazu einfach die entsprechenden Felder ausfüllen.

Die Annahmen sind, dass es sich um einen Privatverkauf von Büchern, CDs oder DVDs handelt. Entsprechend sind die Steuersätze und Gebühren hinterlegt; das Gebühren-Feld beinhaltet auch die Umsatzsteuer, die mitgezahlt werden muss.

Das Gebührenfeld ist nicht veränderbar. Bei Eingabe eines Verkaufspreises erscheint die zu erwartende Einnahme; umgekehrt kann auch die gewünschte Einnahme eingegeben werden und es erscheint der Preis, zu dem Angeboten werden sollte.

Da der kleinste Verkaufspreis bei 0,01€ liegt, ist die kleinste mögliche Einnahme unter den erwähnten Annahmen 0,71€.

Der Amazon Marketplace Gebührenrechner
Verkaufspreis:
Idealerweise gibt man also im Feld “Einnahmen” ein, was man gerne für den Artikel haben mag plus die voraussichtlichen Verpackungs- und Versandkosten. Dann kann man nur noch hoffen, dass der Artikel sich auch entsprechend verkauft.
03.02.2011 · IT, Netzwelt · 1 Kommentar

Gebühren bei Amazon Marketplace – und was ausgezahlt wird

Da ich ja das ein oder andere Buch verkaufen möchte (Cult of Less!), bietet sich z.B. der Marketplace von Amazon an. Man stellt seine Artikel für unbestimmte Zeit ein und bietet sie gebraucht auf Amazon an. Es werden keine Gebühren für das Einstellen fällig, sondern nur als eine Art Provision, falls es tatsächlich zum Verkauf kommt.

Es lohnt sich zu hinterfragen, was für einen Preis man für seine Ware verlangen sollte. Oftmals werden Produkte für einen Cent angeboten – doch das stellt sich als nicht profitabel heraus. Unter der Annahme, man sei Privatverkäufer und verschickt ein Buch oder eine DVD als Bücher-/Warensendung, sollte man mindestens ca. 20 Cent für seinen Artikel verlangen, um ohne Verlust wegzukommen. So gesehen zahlt man also bei Artikeln, die für einen Cent eingestellt werden, noch drauf. Dann kann man das Buch eher verschenken.

Die folgende Tabelle zeigt die errechneten Werte für verschiedene Verkaufspreise nach den Angaben von Amazon, die Werte jeweils in Euro. “Gebühren” gibt dabei alle Gebühren an, die an Amazon nach erfolgreichem Verkauf abgeführt werden, “Einnahmen” ist der Betrag, den man dann tatsächlich von Amazon bekommt (Verkaufspreis minus Summe Gebühren plus Versandkostenpauschale [3 Euro]).

Verkaufspreis Gebühren Einnahmen Verkaufspreis Gebühren Einnahmen
0,01 2,30 0,71 10,00 4,03 8,98
0,10 2,32 0,78 11,00 4,20 9,80
0,20 2,33 0,87 12,00 4,37 10,63
0,30 2,35 0,95 13,00 4,54 11,46
0,40 2,37 1,03 14,00 4,72 12,29
0,50 2,39 1,11 15,00 4,89 13,11
0,60 2,40 1,20 16,00 5,06 13,94
0,70 2,42 1,28 17,00 5,23 14,77
0,80 2,44 1,36 18,00 5,41 15,60
0,90 2,46 1,44 19,00 5,58 16,42
1,00 2,47 1,53 20,00 5,75 17,25
2,00 2,65 2,36 30,00 7,48 25,53
3,00 2,82 3,18 40,00 9,20 33,80
4,00 2,99 4,01 50,00 10,93 42,08
5,00 3,16 4,84 60,00 12,65 50,35
6,00 3,34 5,67 70,00 14,38 58,63
7,00 3,51 6,49 80,00 16,10 66,90
8,00 3,68 7,32 90,00 17,83 75,18
9,00 3,85 8,15 100,00 19,55 83,45

Visualisiert man die entsprechenden linearen Funktionen wird deutlicher, wo sich die Linien schneiden.

Berechnet man die Schnittpunkte kann man sehen, dass erst ab einem Verkaufspreis von 2,72€ die Gebühren von Amazon eingeholt werden. Wichtiger ist jedoch der Schnitt der blauen Linie (Betrag den Amazon überweist) mit der grünen (die Kosten für eine Büchersendung, Taschenbuchgröße). Geht man von einer Büchersendung für 0,85€ aus lohnt es sich erst ab einem Preis von 0,18€ zu verkaufen (Verpackungsmaterial ausgenommen, tendenziell also eher noch mehr als 18 Cent). Bei dickeren Büchern oder anderem liegt diese Grenze höher. Da man gerne auch noch eine Kleinigkeit verdienen möchte (je nach Artikel mal angenommen 1-2€), dürfte man eigentlich nicht unter 1,20€ (beispielsweise) nicht verkaufen.

Alternativen?

Schwierig. Ich persönlich denke dass sich Bücher und auch DVDs bei Amazon etwas besser verkaufen, da meiner Meinung nach eBay in letzter Zeit auch unattraktiver geworden ist. Mag mich natürlich täuschen.

Wüsste natürlich trotzdem gerne, warum so viele Angebote für 0,01€ bei Amazon zu finden sind. Einerseits gelten für Powerseller auch andere Werte, aber ich kann mir kaum vorstellen dass es sich tatsächlich lohnt. Vielleicht geht es um die Anzahl positiver Bewertungen, vielleicht etwas vollkommen anderes.

18.01.2011 · Netzwelt · 0 Kommentare

Julian Assange vs. Mark Zuckerberg

Offensichtlich geistert gerade ein angebliches Zitat von Julian Assange über Mark Zuckerberg durch das Netz.

What are the differences between Mark Zuckerberg and me? I give private information on corporations to you for free, and I’m a villain. Zuckerberg gives your private information to corporations for money and he’s Man of the Year.” – Julian Assange

Hört sich ja wirklich nett an. Problem ist nur: Das Zitat stammt nicht von Julian Assange, sondern stammt aus einem Saturday Night Live Sketch. Zu finden ab Sekunde 55 im folgenden Video (Quelle: Assange against Zuckerberg).

13.07.2010 · IT, Netzwelt · 0 Kommentare

Vergesst nicht wo ihr herkommt, last.fm

Es ist zwar schon länger her, aber last.fm hat seit März 2009 gerne Gebühren, damit man sich personalisiertes Radio bei ihnen anhören kann. Ich bin erst vor kurzem drüber gestolpert, als mein Radio auf einmal unterbrach und ein Hinweis erschien.

Da habe ich mich gefragt, ob last.fm vergessen hat, wo sie herkommen. Dieses personalisierte Radio ist nur möglich, weil Nutzer ihre Songs scrobblen (also die Informationen an last.fm schicken) und weil sie, während sie von last.fm zusammengestelltes Radio hören, Informationen verfeinern indem sie Songs zu einem bestimmten Thema mögen oder nicht (indiziert durch Klicks). Scrobbling an sich bleibt übrigens gratis – wie großzügig.

Jetzt also Geld für ein Produkt zu verlangen, was eigentlich erst durch Nutzer möglich geworden ist, finde ich ein bisschen frech. Klar, auch solche Dienste müssen Kosten decken und möglicherweise tun sie es nicht gut genug mit Werbung. Aber dann gleich Kunden ausschließen? Eine Zwischenlösung mit einem Werbeclip jede halbe Stunde hätte es auch getan. Wenn überhaupt.

Somit sehe ich als Nutzer doch keinen Vorteil mehr, überhaupt noch diesen Dienst zu nutzen. Schöne Charts sind nett, aber da kann ich drauf verzichten. Mit Freunden vernetze ich mich über andere Dienste. Die Event-Hinweise sind nicht schlecht, aber auch da gibt es Optionen. Zum Schluss war ja das personalisierte Radio genau der Grund, sich dort anzumelden.

Jetzt wird es last.fm nicht wehtun, wenn sich einer (wohl ich) abmeldet.