19.09.2011

Links aus Tweets in Instapaper sichern, und so.

Als passionierter Instapaper-Nutzer darf natürlich eine gute App nicht fehlen, die das vormerken von Artikeln aus einem mobilen Twitter-Client heraus erlaubt. Hierzu kann ich Droid Save IP (für Android) empfehlen. Natürlich nur gegeben der Tatsache, dass man ein Android-Telefon besitzt.

Die App tut was sie soll, nicht mehr und nicht weniger. An anderen Apps störte mich, dass sie die Links innerhalb von Instapaper verunstalteten („Karl-Heinz hat einen Tweet mit dir geteilt: …“). Dies tut die genannte App nicht, der Link wird sauber im Instapaper-Account hinterlegt.

05.05.2011

Modellflughafen im Miniatur Wunderland Hamburg

Das ist ja etwas für mich. Im Miniatur Wunderland Hamburg  wurde jetzt der Airport Knuffingen nach 6 Jahren Arbeit fertiggestellt. Es wird Zeit, das Wunderland bald wieder zu besuchen.

Quelle: $5 Million Model Airport Completed in Germany (via Geekosystem)

05.05.2011

Tastaturlayout plötzlich anders

Mitten im Tippen, die Tastatur wird geritten, wild missbraucht, und plötzlich erscheinen nur noch die sonderbarsten Zeichen? Möglicherweise hat sich durch einen Shortcut nur das Tastatur-Sprachlayout geändert. Mit Alt+Umschalt lässt es sich wieder umschalten.

13.04.2011

What is Infonomics?

For those of you who might be wondering what Infonomics is all about – here’s a nice video published by the School of Business and Economics in Maastricht about the topic.

(Source: UMSBE Channel on YouTube)

15.02.2011

Tweets sichern mit TweetNest

Ein ziemlich cooles Tool wie ich finde ist TweetNest. Es erlaubt die eigenen Tweets von Twitter auszulesen und zu sichern – dazu ist nur eigener Webspace oder ein eingerichteter Webserver auf dem eigenen Rechner nötig. Nach einer kurzen Installation werden die Tweets in eine eigene Datenbank geladen und bleiben so leicht abrufbar. Wer also wissen will, was seine ersten Tweets waren oder sie sonst gerne irgendwie archivieren möchte, dem ist dieses Tool ans Herz gelegt.

Dazu gibt es noch ein paar kleinere Statistiken, an denen abzulesen ist, wieviele Tweets in welchen Monat abgesetzt worden sind. Ob das ganze auch mit geschützten Twitter-Accounts funktioniert weiß ich allerdings nicht. Alles in allem eine nette Spielerei zum Stöbern!

Weitere Quelle: Boagworld

08.02.2011

Bootcamp-Partition vergrößern

Ein weiterer Fall für WinClone (Download von chip.de). Nachdem die Festplatte im MacBook erfolgreich ausgetauscht wurde und mitsamt der Bootcamp-Partition wiederhergestellt wurde stellte sich heraus, dass (natürlich) die Bootcamp-Partition irgendwann keinen Platz mehr hatte.

Doch auch dafür eignet sich WinClone ganz hervorragend. Im ersten Schritt wird die Bootcamp-Partition nochmals in ein Image gesichert. Danach mithilfe des Bootcamp-Assistenten die Partition löschen und eine neue anlegen (diesmal selbstverständlich ein wenig größer).

Im letzten Schritt nun das gesicherte Bootcamp-Image wieder mithilfe von WinClone einspielen. Als „Restore Image“ wird das gesicherte Image gewählt, als „Destination“ die soeben neu erstellte (vergrößerte) Bootcamp-Partition.

Update: Wie ebenfalls im vorher erwähnten Artikel (Festplatte im MacBook (Late 2007) tauschen) wird die Partition Probleme machen in Verbindung mit VMware Fusion. Die Lösung ist wieder die bisherige Bootcamp-Verknüpfung in Fusion zu löschen und wieder neu eintragen zu lassen.

Update #2: Erst vor kurzem merkte ich, dass die Partition sich eigentlich gar nicht vergrößert hat (nach dem gesamten Vorgang). Daraufhin alles noch mal probiert – keine Vergrößerung. Möglicherweise hat es etwas damit zu tun, dass die Partition in FAT32 erstellt wird. Einmal in Windows starten, zu NTFS konvertieren, und die Prozedur wiederholen. Dazu gibt es dann in WinClone die Option, die das Image auf die gesamte Partition zu expandieren – das hat es dann letztendlich bei mir gebracht.

08.02.2011

Die perfekte Wette – Gibt es sie?

Das habe ich mich schon länger gefragt. Es muss doch eine Möglichkeit geben, Wettstrategien zu entwickeln, die unterm Strich mit einem Gewinn enden? Das war die Grundidee für meine Master-Arbeit, die ich hier kurz vorstellen möchte. Letztendlich war das Hauptaugenmerk nicht auf diversen Strategien, sondern ob Online-Wettanbieter effizient und wettbewerbsfähig sind. Zum Schluss sollte aber auch ein kleines Fazit zu der Frage nach den Strategien gezogen werden.

Die Kurzfassung der Thesis:

Online bookmakers serve as an interesting way to make money nowadays, but one may wonder whether differences between various providers exist. One may ask, how fair the bets are, how much money is given to the bookmaker and whether different bookmakers offer very different deals.

The main idea of this work is to shed some light on the above-mentioned questions and to find out, whether four chosen online sports betting providers can be called competitive and efficient. In case price dispersion is discovered, arbitrage betting and therefore abnormal profits for single players are possible. A market not being efficient would mean that it is possible to create strategies to gain abnormal returns.

Within this thesis paper, an empirical approach is taken to investigate whether bookmakers are efficient and competitive. From the data collected (odds and results), this paper aims to answer the stated questions. Statistical tests are made to find substantial results. Comparisons between the chosen bookmakers as well as between the bookmakers and a betting exchange are made in order to find out more.

This thesis shows that price dispersion is existent on a market level when analyzing the available data. Only in one pairwise comparison of bookmakers it could not be rejected that prices and products are equal. Efficiency was discovered when comparing the book- makers with a betting exchange. Furthermore, when determining the predictive power of odds, it is found that odds reflect the probability for an outcome to happen and therefore that betting markets can be called efficient when taking into account information about past events.

As a conclusion it can be said that the investigated online betting markets are weakly efficient and arguments for competitiveness are covered in parts, when taking into account efficiency. However, indicators of price dispersion are found in most of the investigated cases.

Zum Schluss habe ich also herausgefunden, dass die vier verglichenen Online-Buchmacher nicht zwingend die selben Preise und Produkte anbieten (was aber auch unheimlich schwierig zu ermitteln ist, denn es gibt ziemlich viele Faktoren die da mit reinspielen), man sie aber durchaus effizient nennen kann – was bedeutet, dass die Quoten in einem gewissen Maße die Informationen widerspiegeln, die zu einer bestimmten Spielpaarung in der Welt vorhanden sind.

Das interessanteste war meiner Meinung nach, dass die Quoten (die rechnerisch eine gewisse Wahrscheinlichkeit implizieren) die eigentlich Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ereignis eintritt, reflektieren. Man kann also sagen, dass es auf Dauer sehr viel wahrscheinlicher ist, Gewinne (wenn auch recht geringe) einzufahren, wenn man auf den ständig auf den Favoriten setzt. Diese Gewinne würden aber sehr wahrscheinlich von den Teilnahmegebühren und hin und wieder auftretenden Verlusten kompensiert werden.

Comparision of the implied probability of odds and their outcome

Die gezeigte Grafik verdeutlich die Treffer (prozentual), die eine bestimmte Quote erreicht hat (die blauen Punkte), im Vergleich zu der implizierten Wahrscheinlichkeit der jeweiligen Quote (die rote Linie). Man sieht also, dass die Trefferanteile ziemlich gut der implizierten Wahrscheinlichkeit folgen. Ab einer Quote von 5 verschwimmt es allerdings; dies liegt in der Tatsache begründet, dass Quoten über 3 relativ selten sind und ich dort recht wenige Daten sammeln konnte. Auch die Ausreisser lassen sich so erklären.

Alles in allem gibt es sehr viele Aspekte, die in diesem Themenbereich berücksichtigt werden können. Ich hingegen komme vorerst zu dem Schluss, dass es keine Strategien gibt, die auf Dauer Gewinne garantieren. Schade!

07.02.2011

Location Privacy – Wieviel man von sich preisgeben müsste.

Zugegeben, es ist jetzt schon einen Moment länger her, dass ich meinen Bachelor Report an der Uni Bremen geschrieben habe. Da ich es aber immer schade finde, wenn Abschlussarbeiten und ähnliches nur auf der Festplatte versauern, möchte ich kurz meinen Bachelor Report ins Rampenlicht rücken.

Im großen und ganzen handelte meine Abschlussarbeit von der Wahrung der eigenen Privatsphäre bei Nutzung von ortsbasierten Diensten. Genauer gesagt habe ich verschieden Methoden, die eigene Position zu verschleiern, verglichen um herauszufinden, ob eine Methode der anderen überlegen ist in Hinblick auf die eigene Privatsphäre. In Betracht gezogen wurden Dienste, bei denen man seine Position in Form von GPS-Koordinaten preisgeben muss, um einen gesuchten Ort nach einer Datenbankabfrage zu erhalten.

Nur eine schematische Darstellung, wie Location Based Services funktionieren.

Die Kurzfassung liest sich so:

Many people use Location Based Services nowadays, often by using a mobile device. Such services are able to tell the user, where the closest point of his interest is. For this, the user sends out a query, revealing the position, and a result is determined and returned. Revealing an exact position is a high risk for the user, since it is possible to track the users behaviour or movements and create a profile. To prevent providers and services from doing this, Location Privacy needs to be assured. This thesis compares three methods of determin- ing a result and describes their qualities in preserving Location Privacy but also returning a result with a satisfying quality for any query.

The main aspect is to find out, how Quality of Service develops when choosing a higher density of Points of Interest or degrading the accuracy of the own position. Therefore, different configurations are analysed in order to find out about relationships of the methods to each other but also, as mentioned, to find out more about the influences of Quality of Service.

Within this thesis, a simulation environment was developed to set up different situations and evaluate them automatically. The idea is to transform environments with POIs into Voronoi-based diagrams and its cell structures. Based on the diagram and the users’ obfuscated position, the methods determine a POI and return it to the user.

This thesis shows that the higher the density of POIs or the greater the obfuscation of the users’ position is, the lower the quality of service. All of the three introduced methods perform equally well in general. Furthermore, it is possible to maintain Location Privacy and still getting satisfying results.

As a conclusion of this thesis it can be said that Location Privacy is an important subject for providers and users to be aware of. It is possible to keep sensitive data private without serious losings in quality of service in general, so this feature should be given to users as well as to the providers.

Keywords: Location Privacy, Location Based Services, Quality of Metrics, Voronoi

Dazu wurden Points-Of-Interest mithilfe von Voronoi-Diagrammen in die Regionen zusammengefasst, die jeweils für jeden Punkt innerhalb der bestimmten Region die theoretisch am besten erreichbare Alternative darstellen.

Das Ergebnis war interessant. Die drei verglichenen Methoden waren ähnlich „gut“. Nicht überraschend war es, dass die Qualität des Ergebnisses einer Anfrage mit der Zunahme der eigenen Privatsphäre abnahm. Erfreulich fand ich aber, dass alle drei Methoden es erlaubten, die Position mit z.B. „Ich bin irgendwo im Innenstadtbereich von Bremen.“ anzugeben und man ein Ergebnis bekommt, welches einen im Schnitt einen 50%-igen Umweg gehen lässt.

Das bedeutet also, dass man statt 500m zum nächsten Italiener im Schnitt ca. 750m laufen müsste. Berücksichtigt man aber die Tatsache, dass man seine Position ganz und gar nicht genau angeben musste, somit die Privatsphäre geschützter ist (weil die Position nicht getracked werden kann und solche Sachen).

Der Rest der Arbeit ist ein wenig Mathematik und Java-Simulation, das Ergebnis war schon das Interessanteste. Auf Anfrage kann ich die Arbeit gerne versenden (hier zur Verfügung stellen ist meiner Meinung nach copyright-mäßig problematisch).

04.02.2011

Amazon Marketplace Gebührenrechner

Passend zum letzten Beitrag über die Gebühren und Gewinne bei Amazon Marketplace hier ein kleines Tool, mit dem man sich schnell und unkompliziert ausrechnen lassen kann, welcher Verkaufspreis zu welchen Gewinnen Einnahmen führt. In JavaScript geschrieben, daher sollte es im Browser aktiviert sein.

Dieses einfache Tool errechnet die Gebühren und Einnahmen für einen über Amazon Marketplace verkauften Artikel. Dazu einfach die entsprechenden Felder ausfüllen.

Die Annahmen sind, dass es sich um einen Privatverkauf von Büchern, CDs oder DVDs handelt. Entsprechend sind die Steuersätze und Gebühren hinterlegt; das Gebühren-Feld beinhaltet auch die Umsatzsteuer, die mitgezahlt werden muss.

Das Gebührenfeld ist nicht veränderbar. Bei Eingabe eines Verkaufspreises erscheint die zu erwartende Einnahme; umgekehrt kann auch die gewünschte Einnahme eingegeben werden und es erscheint der Preis, zu dem Angeboten werden sollte.

Da der kleinste Verkaufspreis bei 0,01€ liegt, ist die kleinste mögliche Einnahme unter den erwähnten Annahmen 0,71€.

Der Amazon Marketplace Gebührenrechner
Verkaufspreis:
Idealerweise gibt man also im Feld „Einnahmen“ ein, was man gerne für den Artikel haben mag plus die voraussichtlichen Verpackungs- und Versandkosten. Dann kann man nur noch hoffen, dass der Artikel sich auch entsprechend verkauft.

03.02.2011

Gebühren bei Amazon Marketplace – und was ausgezahlt wird

Da ich ja das ein oder andere Buch verkaufen möchte (Cult of Less!), bietet sich z.B. der Marketplace von Amazon an. Man stellt seine Artikel für unbestimmte Zeit ein und bietet sie gebraucht auf Amazon an. Es werden keine Gebühren für das Einstellen fällig, sondern nur als eine Art Provision, falls es tatsächlich zum Verkauf kommt.

Es lohnt sich zu hinterfragen, was für einen Preis man für seine Ware verlangen sollte. Oftmals werden Produkte für einen Cent angeboten – doch das stellt sich als nicht profitabel heraus. Unter der Annahme, man sei Privatverkäufer und verschickt ein Buch oder eine DVD als Bücher-/Warensendung, sollte man mindestens ca. 20 Cent für seinen Artikel verlangen, um ohne Verlust wegzukommen. So gesehen zahlt man also bei Artikeln, die für einen Cent eingestellt werden, noch drauf. Dann kann man das Buch eher verschenken.

Die folgende Tabelle zeigt die errechneten Werte für verschiedene Verkaufspreise nach den Angaben von Amazon, die Werte jeweils in Euro. „Gebühren“ gibt dabei alle Gebühren an, die an Amazon nach erfolgreichem Verkauf abgeführt werden, „Einnahmen“ ist der Betrag, den man dann tatsächlich von Amazon bekommt (Verkaufspreis minus Summe Gebühren plus Versandkostenpauschale [3 Euro]).

Verkaufspreis Gebühren Einnahmen Verkaufspreis Gebühren Einnahmen
0,01 2,30 0,71 10,00 4,03 8,98
0,10 2,32 0,78 11,00 4,20 9,80
0,20 2,33 0,87 12,00 4,37 10,63
0,30 2,35 0,95 13,00 4,54 11,46
0,40 2,37 1,03 14,00 4,72 12,29
0,50 2,39 1,11 15,00 4,89 13,11
0,60 2,40 1,20 16,00 5,06 13,94
0,70 2,42 1,28 17,00 5,23 14,77
0,80 2,44 1,36 18,00 5,41 15,60
0,90 2,46 1,44 19,00 5,58 16,42
1,00 2,47 1,53 20,00 5,75 17,25
2,00 2,65 2,36 30,00 7,48 25,53
3,00 2,82 3,18 40,00 9,20 33,80
4,00 2,99 4,01 50,00 10,93 42,08
5,00 3,16 4,84 60,00 12,65 50,35
6,00 3,34 5,67 70,00 14,38 58,63
7,00 3,51 6,49 80,00 16,10 66,90
8,00 3,68 7,32 90,00 17,83 75,18
9,00 3,85 8,15 100,00 19,55 83,45

Visualisiert man die entsprechenden linearen Funktionen wird deutlicher, wo sich die Linien schneiden.

Berechnet man die Schnittpunkte kann man sehen, dass erst ab einem Verkaufspreis von 2,72€ die Gebühren von Amazon eingeholt werden. Wichtiger ist jedoch der Schnitt der blauen Linie (Betrag den Amazon überweist) mit der grünen (die Kosten für eine Büchersendung, Taschenbuchgröße). Geht man von einer Büchersendung für 0,85€ aus lohnt es sich erst ab einem Preis von 0,18€ zu verkaufen (Verpackungsmaterial ausgenommen, tendenziell also eher noch mehr als 18 Cent). Bei dickeren Büchern oder anderem liegt diese Grenze höher. Da man gerne auch noch eine Kleinigkeit verdienen möchte (je nach Artikel mal angenommen 1-2€), dürfte man eigentlich nicht unter 1,20€ (beispielsweise) nicht verkaufen.

Alternativen?

Schwierig. Ich persönlich denke dass sich Bücher und auch DVDs bei Amazon etwas besser verkaufen, da meiner Meinung nach eBay in letzter Zeit auch unattraktiver geworden ist. Mag mich natürlich täuschen.

Wüsste natürlich trotzdem gerne, warum so viele Angebote für 0,01€ bei Amazon zu finden sind. Einerseits gelten für Powerseller auch andere Werte, aber ich kann mir kaum vorstellen dass es sich tatsächlich lohnt. Vielleicht geht es um die Anzahl positiver Bewertungen, vielleicht etwas vollkommen anderes.